PHS225 Entwicklungsbiologie und Körperachsen

Der Entwicklungsbiologe Ulrich Technau vom Department für Molekulare Evolution und Entwicklung spricht über die Ergebnisse der Forschung mit Seeanemonen und gibt einen Einblick in Arbeitsweisen und Überlegungen der Entwicklungsbiologie auf molekularer Ebene vor dem Hintergrund der Evolution.

Link: “Organisation der Körperachsen“, Pressemitteilung der Uni Wien

PHS221 Radioedition: Spurensuche im Blut. Was das Blutbild verrät (50 min)

Was das Blutbild verrät.

Wir haben uns hier die letzten 9 Episoden mit unterschiedlichen Sichtweisen über ein und die selbe Sache beschäftigt: mit dem Blut.

Hier ist die Radioedition davon. 50 Minuten. Eine Spurensuche über das Blut. Ausschnitte aus allen Gesprächen, und noch ein bisschen mehr.

Ein Projekt, das in Zusammenspiel von Podcast und Radio entstanden ist. Hier ist der Abschluss. Viel Spaß beim Zuhören.

Diese Sendung wurde in 4 Teilen zwischen 14. und 17. März 2016 im ORF Radioprogramm Österreich 1 (Radiokolleg) ausgestrahlt. Sprecher: Michael Köppel und Jörg Duit, Redaktion: Ina Zwerger.

Ein Gespräch zur Planung dieser Reihe findet ihr in Lob und Tadel Nummer 49: Geschichten im Radio erzählen.

PHS207 Seeigel im Meer

phs207Der Paläontologe Andreas Kroh vom Naturhistorischen Museum der Stadt Wien spricht über Seeigel.

Sie werden zu den Stachelhäuter gezählt und stellen eine alte Klasse wirbelloser Tiere dar, die schon im Erdaltertum vor über 400 Millionen Jahren lebten.

Seeigel stehen entwicklungsgeschichtlich an der Grenze zwischen wirbellosen Tieren und Wirbeltieren.

Biologen, Paläontologen, Zellbiologen, Ökologen und Meeresforscher. Viele Wissenschafsgruppen beschäftigen sich mit Seeigel, die für sie einen Modellorganismus bilden. Ihre Eizellen sind sehr transparent und dadurch neugierigen Blicken in frühen Stadien der Zellteilung zugänglich.

Die meisten Arten sind bereits Ende der Permzeit vor 250 Millionen Jahren ausgestorben, sie waren sehr unterschiedlich in ihren Erscheinungen. Aus den wenigen überlebenden Arten sind dann die heutigen Formen entstanden, die daher sehr einheitlich in ihrer Körperform sind.

Die meisten heute lebenden Stachelhäuter haben eine fünfstrahlige Symmetrie, die es außerhalb des Stamms der Stachelhäuter in der Natur nur noch bei Pflanzen gibt. Das machte sie zu begehrten Objekten schon in der Jungsteinzeige für kultische Zwecke.

In den marinen Ökosystemen halten sie auf Riffen das Algenwachstum unter Kontrolle, sie ermöglichen dadurch den Riffen zu wachseln. Zusätzlich produzieren sie kalkhaltige Ausscheidungen die die Riffe festigen.

Foto-Credit: NHM Wien, A. Kroh / A. Schumacher

Interviewpartner:

Dr. Andreas Kroh, Natural History Museum Vienna

Eine gekürzte Fassung dieser Sendung wurde in fünf Teilen vom 10. bis 14. August 2015 im ORF Radioprogramm Österreich 1 – Vom Leben der Natur – ausgestrahlt.

PHS199 Evolution und Mathematik

phs199Wenn ein Mathematiker mit Biologen in der Evolution gemeinsame Forschung betreibt, ergibt das eine spannende Verbindung.

Der Mathematiker und Biologe Joachim Hermisson spricht über Evolution, Bioinformatik und mathematische Modelle der Biologie.

Buchtipp: Hynek Burda, et al.: Humanbiologie, UTB 2014.
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Es ist die – mathematische – Arbeit mit existierenden Theorien im Bereich der Physik, aber eben auch im Bereich der Evolution, die Joachim Hermisson fasziniert.

Gesprächspartner:

Joachim Hermisson
Professor for Mathematics and Biosciences
University of Vienna
Department for Mathematics
http://www.mabs.at

PHS194 Was ist eine Epidemie?

phs194Risiko, Ausbreitung, Ansteckung

Die Ausbreitung einer Epidemie hat ja viel mit Netzwerken zu tun.

Das soll aber gar nicht Thema dieser Episode sein.

Vielmehr geht es darum, einfach einmal die Bedeutung des Wortes “Epidemie” zu klären.

Wir sprechen dabei auch über die Arbeit eines Epidemiologen in Wien.

Zu Gast bei Dr. Gerald Haidinger, Epidemiologe, Leiter der Abteilung für Epidemiologie des Zentrum für Public Health der Medizinischen Universität Wien

Ausschnitte aus diesem Gespräch wurden am 6. August 2014 im ORF Radioprogramm Österreich 1 gesendet – Moment Leben Heute, “Wort der Woche”.

Buchtipp: Defining Prevention Science, Sloboda, Zili, Petras, Hanno (Eds.), Springer Verlag 2014

PHS191 Physik des Fußballs

phs191Der Fußball hat durch Form und Material ganz besondere physikalische Eigenschaften. Wer könnte das besser beschreiben, als der Fußballspiel-Erklärprofi Metin Tolan. Ein Gespräch über den Ball, die Kurve, den Zufall und das Wasser.

Gesprächspartner: Metin Tolan, Experimentalphysiker an der Technischen Universität Dortmund

Das Gespräch führt Alois Schörghuber. Auszüge daraus wurden am 8. Juni in der Sendreihe “Moment am Sonntag” ausgestrahlt: “Als der Ball noch eine “Seele” hatte.
Eine kleine Kulturgeschichte des Spielgerätes Fußball.”

Links: Metin Tolan | SWR2 Aula über Physik des Fußballspielens

PHS184 Lokale Formen des Regens

phs184aNiederschlag entsteht, wenn gasförmiger Wasserdampf kondensiert. In der Wolke wird das sichtbar. Wenn in der Wolke die Tröpfchen größer werden, fallen sie zu Erde. Soweit so klar. Warum aber bestimmte Gegenden bestimmte Formen des Niederschlags aufweisen, darüber spricht Manfred Dorninger in dieser Ausgabe der Physikalischen Soiree.

Link: Universität Wien, Institut für Meteorologie und Geophysik