Ihr Projekt im Radio

Beim Radio stehen Hörerinnen und Hörer im Mittelpunkt. Erfahrungsgemäß kann man fast jedes Thema interessant machen. Über drei Möglichkeiten können Sie mit Ihrem Projekt Radiopublikum erreichen:

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Man kann nichts sagen, ohne es auf eine gewisse Weise zu sagen. Und: Was man erforschen kann, darüber kann man auch reden. Geräusche und ein paar dramaturgische Tricks helfen dabei.

1) Das Thema ist von allgemeinem Interesse, aktuell, spannend. Es zeigt vielleicht neue Zugänge auf, erhellt den Hintergrund. In einer Redaktionskonferenz werden solche Ideen vorgestellt und diskutiert. Beitragsvorschläge der Gestalter werden akzeptiert oder abgelehnt.

Charakteristisch: Konkurrenz mit anderen Beiträgen, Formatvorgaben der Sendereihen, allgemein interessiertes Publikum.

Ziele sind: Moment Leben heute, Dimensionen, Vom Leben der Natur, Radiokolleg, und andere Sendungen, die zum Thema passen. Neben ORF Radio Ö1 haben natürlich auch andere Kulturprogramme Interessen an guten Ideen für Sendungen.

Beispiel: Lokale Formen des Regens, Vom Leben der Natur, ORF Radio Ö1

Konkret: Schicken Sie eine Pressemitteilung an die Redaktionen oder direkt an Gestalter, die sich immer darüber freuen. Gelesen wird erfahrungsgemäß jede Mitteilung. Kann ein Beitrag gestartet werden, melden sie sich, hört man nichts, wird nichts gemacht. Ist leider so.

Stefan Szeiders Spiegelbild im Spiegel. Die unendliche Spiegelung – eine Verbindung zum Inhalt des Gespräches über Endlosschleifen und der Lösbarkeit von Problemen. „Als Jugendlicher habe ich das berühmte Buch `Gödel-Escher-Bach‘ gelesen, in dem es um Logik und Gödels Unvollständigkeitssatz geht – von da an wollte ich unbedingt tiefer in dieses Thema einsteigen.
Stefan Szeiders Spiegelbild im Spiegel. Die Physikalische Soiree #177 – ein Gespräch über Endlosschleifen und der Lösbarkeit von Problemen.

2) Das Thema eignet sich für ein längeres Gespräch. Auch hier sollte das Thema spannend sein, es steht aber mehr Zeit zur Verfügung, weil die Sendung abseits der wertvollen Live-Sendezeit der Rundfunkanstalten als Podcast verteilt wird.

Charakteristisch: Zeitsouveränes Hören wird möglich, keine Formatvorgaben bestehender Sendungen, man braucht nicht das gesamte Publikum eines Radiosenders erreichen, Zuhörer schalten gezielt wegen dem Thema ein.

Von hier aus werden naturwissenschaftliche Themen in der Physikalischen Soiree seit 1997 gesendet. Sollte kein naturwissenschaftlicher Bezug da sein, aber ein didaktischer, dann wäre der Podcast Lob und Tadel eine Möglichkeit, den wir gerade aufbauen und der sich gezielt an Lehrerinnen und Lehrer im deutschsprachigen Raum richtet.

Beispiel: Probleme lösen, Physikalische Soiree #177

Konkret: Nehmen Sie Kontakt auf – wir freuen uns immer über schöne Ideen.

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“Licht und Schatten” in Finnland. Die Physikalische Soiree #180 stellt das Erasmus-Projekt von Josef Gröchenig (BRG Porcia in Spittal an der Drau) vor.

3) Das Thema sollte einer Öffentlichkeit vorgestellt werden, wird aber von den Redaktionen nicht bestellt. Hier muss man wissen, dass man Beiträge nicht einkaufen kann. Man kann aber Gestalter beauftragen, ein Projekt oder Thema so spannend aufzubereiten, dass es in einem bestehenden Podcast gesendet werden kann.

Charakteristisch: Sie übernehmen über Ihre Projektfinanzierung die Kosten für die Gestaltung der Sendung. Das Projekt erreicht über Podcast die Öffentlichkeit und ist über Suchmaschinen auch jederzeit auffindbar.

Beispiel: Licht und Schatten (Erasmus-Projekt), Physikalische Soiree #180

Konkret: Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie Öffentlichkeit erreichen wollen, aber über bestehende Kanäle noch keine Möglichkeit dazu hatten. Wir helfen Ihnen auch gerne, eine Pressemitteilung an die richtige Radiofrau, den richtigen Radiomann oder eine passende Redaktion zu vermitteln.


Noch zwei Hinweise: Medienworkshops machen wir auch dann und wann, wenn mehrere Leute zusammenkommen, um anzuschauen, wie man Inhalte zielgruppengerecht vermitteln kann. Und Ö1 macht Schule bringt didaktisch aufbereitete Radiosendungen mit Unterrichtsaktivitäten in die Schulen.

 

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