PHS195 – Phasenübergänge bei hohem Druck

phs195Schmelzen von Eis, Verdampfen von Wasser. Aber auch bestimmte Änderungen der Kristallstruktur von Festkörpern.

All das sind Phasenübergänge.

Phasenübergänge werden von theoretischen Physikern erklärt und von Experimentalphysikern überprüft.

Im Idealfall passt alles zusammen.

Bei hohen Drücken, wie sie zum Beispiel im Inneren der Erde vorkommen, gibt es aber bei den bisherigen Erklärungen Probleme. Es gibt nämlich unter diesen Bedingungen Phasenübergänge, die sich mit bisherigen Methoden nicht berechnen lassen.

Das hat sich mit einer Arbeit von Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien) geändert.

Wir sprechen über ihre Forschung an der Erklärung von Phasenübergängen bei hohen Drücken. Die beiden haben vor kurzem eine Arbeit dazu veröffentlicht.

Disclaimer: Dieses Gespräch hat in Teilen offenbar ähnlich hohe Dichten, wie es im Inneren der Erde gibt. Aber es gibt immer wieder Stellen, bei denen plötzlich alles klarer wird. Über dieses Thema redet aber echt auch selten jemand. Die beiden haben es mit großer Geduld getan.

Link zur Pressemitteilung, die Ausgangspunkt für dieses Gespräch war.

Gesprächspartner:

Andreas Tröster (TU Wien) und Wilfried Schranz (Uni Wien)

Link zur Arbeit in Phys. Rev. X

Foto Credits: „Perovskite – Perovskite Hill, Magnet Cove, Hot Spring Co, Arkansas, USA“ von Kelly Nash

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